In Mainz sagt man, alles, was zwei Mal erfolgreich stattgefunden habe, könne bereits als Tradition bezeichnet werden. Insofern ist es kein Wunder, dass Domorganist Daniel Beckmann mit Elan in den dritten Durchlauf des von ihm 2011 ins Leben gerufenen Internationalen Orgelsommers am Mainzer Dom startet. Vom 27. Juli bis zum 14. September 2013 geben sich hier berühmte Tastenkünstler die Klinke in die Hand.

Read More: Domorganist Daniel Beckmann zum Internationaler Orgelsommers 2013 (07/2013)

Dass die Sängerinnen und Sänger der Musica Sacra am Mainzer Dom nicht nur ihre vielfältigen liturgischen Aufgaben wahrnehmen, sondern auch in Mainz sowie weit über die Grenzen von Stadt und Land hinaus erfolgreich konzertieren, spricht für die Qualität der verschiedenen Ensembles. Weiteres Markenzeichen ist aber auch, dass sich namhafte Bühnen und Klangkörper der Mitarbeit der Dommusik versichern.

Read More: Domchor singt mit dem Bachchor Mainz Brittens „War-Requiem“ (06/2013)

Am 2. März 2013 gastiert die EuropaChorAkademie mit Bachs Matthäuspassion um 20 Uhr im Kurfürstlichen Schloss und hat den Mainzer Domchor gefragt, ob er sie als Cantus firmus-Chor unterstützt. Gerne kommt Domkapellmeister Karsten Storck dieser Bitte nach und probt derzeit eifrig die beiden Partien.

Read More: Musica sacra als Partner der EuropaChorAkademie (03/2013)

So ganz stimmte es nicht, dass das Benefizkonzert zugunsten der Stiftung „Wir für Kinder in Not“ in St. Johannes Evangelist der Debüt-Auftritt von Domkantor Matthias Bartsch als neuer Leiter des Mädchenchores am Dom und St. Quintin war, denn der Dirigent und sein Ensemble wirkten bereits eine Woche zuvor erfolgreich am Konzert im Dom zugunsten der Flutopfer mit. Doch außerhalb von St. Martin war man in dieser Formation noch nicht unterwegs.

Read More: Singen für Aids-Waisen in Indien (06/2013)

Ganz anders als die Johannespassion von Johann Sebastian Bach ist die des 1935 geborenen Komponisten Arvo Pärt konzipiert. 1982 geschrieben ist sie ein herausragendes Beispiel für den Tintinnabuli-Stil des estnischen Komponisten und wirkt durch ihren retardierenden Minimalismus. Diese Musik beschäftigt einen, denn man verhält sich ihr gegenüber nahezu zwingend ambivalent. Gefällt sie oder schreckt sie ab? Spricht sie zu einem oder kann man ihre Botschaft nicht hören? Pärts Johannespassion zu hören ist auf jeden Fall eine große Herausforderung, vielleicht genau so groß wie die an die Musizierenden, sie adäquat wiederzugeben.

Read More: Die Johannespassion von Arvo Pärt (03/2013)

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