Nein, dunkle Ringe hat er nicht mehr unter den Augen. Aber er scheint den Kaffee zu genießen, denn schließlich machte Domorganist Daniel Beckmann Ende März die letzten drei Nächte zum Tag: Es galt, auf der Domorgel Werke von Franz Liszt (Fuge & Präludium über das Thema „B-A-C-H“ sowie die Variationen über „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“), Felix Mendelssohn-Bartholdy (Orgelsonaten in f-moll und A-Dur) sowie Wolfgang Amadeus Mozart (große f-moll-Fantasie, KV 608) für eine CD-Produktion einzuspielen.

Read More: Reise in eine akustische Vergangenheit (06/2012)

Gesungen hat man schon öfters miteinander, erst jüngst zum 25-jährigen Jubiläum der Domkantorei. Aber ein ganzes Konzert und dafür gemeinsam geprobt? Das ist neu. Genau so neu wie der am vergangenen Wochenende veranstaltete Probenmarathon in Bad Brückenau. Dorthin reisten alle drei Chöre am Mainzer Dom, um sich zusammen auf das Abschiedskonzert von Domkapellmeister Mathias Breitschaft am 16. Juni vorzubereiten.

Read More: Erfolgreiches Probenwochenende mit 250 Stimmen in der Rhön (06/2012)

Vom 21. Juli bis zum 8. September laden Domorganist Daniel Beckmann und sechs seiner Kollegen zum zweiten Internationalen Orgelsommer am Mainzer Dom ein. Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr gibt es nur eine Änderung: Die Konzerte beginnen jeweils eine halbe Stunde später und zwar um 18.30 Uhr.

Read More: Zweiter Internationaler Orgelsommer am Mainzer Dom (06/2012)

Für einen interessanten Rückblick auf eine beachtliche künstlerische Karriere traf sich Mathias Breitschaft mit der Redaktion und nahm sich viel Zeit, um im intensiven Gespräch die verschiedenen Facetten seiner Laufbahn in der Retrospektive zu beleuchten. Herausgekommen ist da bei eine äußerst spannende Lektüre, die einem den Menschen wie den Künstler Mathias Breitschaft näher bringt.

Read More: Mathias Breitschaft: Rückblick auf die Zeit in Mainz (06/2012)

Von 2003 bis 2010 stand auf der Orgelempore von St. Quintin die Barockorgel des Mainzer Orgelbauers Kohlhaas, die dieser 1747, drei Jahre vor dem Tod Johann Sebastian Bachs, fertigte. Jenes Instrument wurde 1993 im Anschluss an eine Ausstellung im Diözesanmuseum zunächst für zehn Jahre eingelagert und dann für sieben Jahre in St. Quintin gespielt. Im Sommer 2010 transferierte man die Orgel an ihren ursprünglichen Ort in St. Pankratius in Budenheim.

Read More: „Königin“ aus England in St. Quintin (03/2012)

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