Musik aus allen Epochen (06/2015)

Dass Mainz vor allem im Sommer zu einer Musikstadt wird, davon zeugen nicht nur die Ausläufer des Rheingau Musik Festivals und natürlich die Konzerte des Mainzer Musiksommers. Internationales künstlerisches Flair verströmt auch der Orgelsommer, den Domorganist Daniel Beckmann 2010 zum ersten Mal veranstaltete. Mittlerweile hat sich dieses Orgelfestival nicht nur vor Ort, sondern auch in der überregionalen Klassikszene einen festen Platz im Konzertkalender erspielt.

Dafür sorgten in der Vergangenheit die Gastspiele namhafter Orgelgrößen, die ihren Weg an die Mainzer Kathedralkirche fanden – und finden: Acht Konzerte werden in diesem Jahr im Rahmen des Internationalen Orgelsommers veranstaltet. Wie immer spielt Daniel Beckmann als Gastgeber das Eröffnungs- und Abschlusskonzert; dazwischen kann sich das Publikum auf Darbietungen von Interpreten aus dem In- und Ausland an verschiedenen Mainzer Spielstätten freuen.

Die einzelnen Konzerte finden samstags in der Regel um 18.30 Uhr im Dom statt. Dass auch Instrumente in anderen Mainzer Kirchen bespielt werden, garantiert laut Beckmann eine Erweiterung des Repertoirespektrums, da die jeweiligen Interpreten die unterschiedlichen Charakteristika der Instrumente und gespielten Werke abbilden können.

Zur Eröffnung am 11. Juli spielt Beckmann im Dom unter anderem die „Trois Pièces“ von César Franck, die auch auf einer im Oktober bei Rondeau erscheinenden neuen CD enthalten sein werden. Am 18. Juli spielt der Speyerer Domorganist Markus Eichenlaub Werke von Charles-Marie Widor und Felix Mendelssohn. Aus Übersee (Oklahoma/USA) reist Adam Pajan an und wird am 25. Juli ein Programm mit Musik von Johann Sebastian Bach bis Ola Gjello (*1978) interpretieren. Ausnahmsweise erst um 20 Uhr beginnt das Konzert von Johannes Skudlik aus Landsberg, der am 1. August in St. Stephan auf der neuen Klais-Orgel vor allem französische Orgelmusik spielen wird.

Zurück im Dom gastiert der Münsteraner Domorganist Thomas Schmitz am 8. August mit Kompositionen des 19. und 20. Jahrhunderts. Aus Frankreich kommen der Straßburger Münsterorganist Pascal Reber (15. August) und der Pariser Domorganist Philippe Lefebvre (22. August), die jeweils im Mainzer Dom zu hören sind, bevor der Mainzer Domorganist den Internationalen Orgelsommer am 29. August in der Augustinerkirche auf der historischen Stummorgel mit Werken des Barock beschließt.

Der Eintritt zu den einzelnen Konzerten des Internationalen Orgelsommers beträgt 8,-  Euro (ermäßigt: 6,- und für Mitglieder des Fördervereins: 4,- Euro). Ein Abonnement für alle acht Konzerte kostet 42,- Euro (ermäßigt: 32,- und für Mitglieder des Fördervereins: 21,- Euro).

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