An der künstlerischen Persönlichkeit Anton Bruckners scheiden sich die Geister. Johannes Brahms fällte ein gnadenlos hartes Urteil, als er sagte: „Bei Bruckner handelt es sich gar nicht um Werke, sondern um Schwindel, der in ein bis zwei Jahren tot und vergessen sein wird.“ Abgesehen davon, dass nicht nur das heutige Konzert Brahms Lügen straft, lässt man dem derart Gescholtenen gerne den Dirigenten Nikolaus Harnoncourt zur Seite springen: „Bruckner ist, musiktheoretisch gesehen, ein Meteorit.“ Und für Richard Wagner war der Kollege „der bedeutendste Sinfoniker nach Beethoven“. Bruckner stand unerschütterlich im Glauben an die Verkündigungskraft des symphonischen Gedankens, der auch seiner dritten Messe innewohnt.

Read More: Anton Bruckners f-Moll-Messe Nr. 3 (4/2018)

Die Freitagsprobe des Mainzer Domchors nach Fronleichnam verlief wie gewohnt. Nur eben an einem anderen Ort: Die jungen Sänger waren unter der Reiseleitung ihres Domkapellmeisters Karsten Storck nach Dijon gefahren, der Besuch von kurzer Hand geplant. Denn beim Austausch der üblichen Weihnachtsgrüße kam Storck und seinem Kollegen in Dijon, Etienne Meyer, die Idee, einander aus gegebenem Anlass zu besuchen: Seit 60 Jahren existiert die Städtepartnerschaft zwischen der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt und Dijon.

Read More: Aktiv gelebte Städtepartnerschaft mit Dijon (6/2018)

Der Jahresbeginn bildet für Chöre stets eine Schnittstelle zwischen der arbeitsintensiven Advents- und Passionszeit. Wir sprachen mit Domkapellmeister Karsten Storck über die vergangenen Monate und zukünftige Projekte.

Read More: „Unsere ‚Elias‘-CD ist bereits ausverkauft“ (01/2018)

Prof. Dr. Birger Petersen unterrichtet an der Hochschule für Musik Mainz nicht nur Vermittlung Neuer Musik, sondern ist auch selbst als Komponist kreativ. Zu seinen jüngsten Stücken gehört ein Auftragswerk für den Mainzer Domchor, das dieser im Passionskonzert am 18. März 2018 erstmals aufführen wird. Da sich zeitgenössische Musik jedoch nicht immer sofort erschließt, gibt Prof. Petersen sozusagen eine Gebrauchsanweisung.

Read More: Gebrauchsanweisung für Neue Musik (02/2018)

Johann Michael Haydn (*1737) ist der um fünf Jahre jüngere Bruder von Joseph, der als Tonsetzer ungleich größere Bekanntheit erlangte. Dennoch ist auch er eine interessante Komponistenpersönlichkeit und konnte am Ende seines Lebens auf eine bewegte musikalische Karriere zurückblicken: Wie Joseph war auch Michael Sängerknabe an St. Joseph in Wien, lernte das Spiel mit Geige, Orgel sowie Klavier und erhielt Unterweisungen in Musiktheorie.

Read More: Domkonzert mit Haydn, Praetorius und Schütz (12/2017)
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